Sicherheitstipps zur Weihnachtszeit

Die Vorweihnachtszeit ist schon längst in vollen Zügen, die letzten Geschenke werden gekauft. Zuletzt beim Besuch auf dem Weihnachtsmarkt noch der Weihnachtsbaum besorgt…

Wie jedes Jahr zur dieser Zeit ist nicht nur reges Treiben auf den Straßen zu beobachten, sondern auch, dass unser E-Mail Eingang auffallend stark mit “unerwünschten” E-Mails befeuert wird. Rund um die Uhr wollen uns Unternehmen, Einzelhändler und diverse Verkaufsplattformen mit ihren “speziellen” Vorweihnachts-Angeboten aus Gutscheinen, satten Rabatten und Geschenkaktionen bereichern. Das Online-Geschäft blüht in dieser Zeit, leider ist hierbei nicht immer alles Gold was glänzt – Denn die Weihnachtszeit ist auch Hochsession für Cyberkriminelle!

Werbung, Gewinnspiele, Aktionen und satte Rabatte erreichen uns auf allen Kanälen. Da sind die echten Angebote leider kaum von der Vielzahl gefälschter Aktionen zu unterscheiden!

Alter Hut und jedes Jahr die selben Probleme? Richtig, dennoch ist statistisch bewiesen, dass bei den Massen an “unerwünschten” E-Mails, Nachrichten über sozialen Netzwerke bzw. SMS-Meldungen, schnell mal die Übersicht verloren geht. Zudem werden gefälschte E-Mail Nachrichten immer professioneller und sind von den Originalen kaum zu unterscheiden.

Die Erfolgsrate gefälschter E-Mails scheint ungebrochen! 

Immer wieder werden durch gutgläubige Menschen, gefälschte E-Mails und Nachrichten mit dubiosen Inhalten angeklickt, bzw. deren Anhänge geöffnet und damit dem Unheil seinen Lauf gelassen! Kleine Tricks können Ihnen helfen, wie Sie die Fälschungen der Kriminellen leicht erkennen können. Lesen Sie dazu den Beitrag Blick schärfen – Spam und Phishing-Mails richtig erkennen

Weitere Tipps vom Botfrei-Team sollten Ihnen helfen, damit Sie zum Weihnachtsfest keine bösen Überraschung en erleben.

Nachrichten, E-Mails, besonders günstige Angebote:

  • Unseriöse Internetangebote und Abofallen!
    Arbeiten Sie Ihre E-Mails gewissenhaft ab. Achten Sie darauf, was Sie in den Mails anklicken und wem Sie eventuell geforderte Informationen, Kontodaten bzw. persönliche Daten mitteilen. Wenn Sie über eine Verlinkung (z.B. Werbung) weitergeleitet werden, überprüfen Sie die Internetseite des Shops auf Ihre Gültigkeit und überprüfen Sie auch dessen Zertifikate. Wenn die Seite irgendwie verdächtig sein sollte oder Angebote besonders günstig sind, denken Sie immer daran: niemand hat etwas zu verschenken. Lesen Sie dazu unseren  Beitrag “Fakeshops bei Amazon“. Überprüfen Sie das Impressum, wenn vorhanden. Suchen Sie im Netz nach Erfahrungsberichten bzw. Kundenrezensionen.
  • Vorsicht vor falschen Rechnungen und Versandbestätigungen
    Mittlerweile bei Kriminellen etabliert, haben sich Kampagnen mit gefälschte Rechnungen und Versandbestätigungen als besonders erfolgreich gezeigt. Gerade in der Vorweihnachtszeit, wo jede Menge bei diversen Online-Shops bestellt wird, ist der Anwender sozusagen in einer Erwartungshaltung und offen für diese Informationen. Hierbei spekulieren die Kriminellen auf Oberflächlichkeiten und Weihnachtsstress, um an z.B. persönliche Daten des Anwenders zu gelangen bzw. um Infektionen wie Erpressungs-Trojaner auf die Rechner der Opfer zu bringen. Nicht selten wird der Anwender dazu gebracht, diverse Geldbeträge an ausländische Bankverbindungen anzuweisen.
  • E-Mails oder digitale Postkarten mit Anhang!
    Häufig werden Weihnachtsgrüße mit Anhang verschickt, bei denen die Datei einen harmlos klingenden Namen, wie z. B. Weihnachten.exe oder ähnlich hat. Seien Sie vorsichtig beim Öffnen solcher Dateien! Schauen Sie sich den Absender genau an und prüfen Sie den Anhang vorher mit einem Virenscanner. Lesen Sie dazu unseren Beitrag “Blick schärfen – Spam und Phishing-Mails richtig erkennen
  • Links in sozialen Netzwerken!
    Vor allem soziale Netze wie Facebook und Twitter eigenen sich für folgende Methoden. Ein kurzer Text mit entsprechendem Link, am besten mit einer Kurz-URL, und fertig ist die Phishing-Attacke. Cyberkriminelle sind immer an Login-Daten interessiert. Eine E-Mail mit dem Betreff „Facebook X-Mas Specials“ könnte beispielsweise auf eine gefälschte Facebook-Seite verlinken. Gibt der Anwender dann dort seine Zugangsdaten ein, werden die Daten direkt über das sogenannte “Silbertablet” an die Kriminellen übertragen.


Das Botfrei-Team wünscht euch schöne Weihnachtstage und guten Rutsch ins neue Jahr 2017!

Habt ihr ein neues Handy oder gar einen neuen Computer zu Weihnachten bekommen? Schaut euch die Beiträge zur sicheren Inbetriebnahme der Geräte an:

Mein neues Handy – Android einrichten und absichern>>
Mein neuer PC – Tipps zur Inbetriebnahme>>

Tipp von Botfrei: Wie kann ich meinen Rechner schützen?

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Installieren Sie unseren kostenfreien Cyber-Impfstoff. Dank der verbauten Funktion “CryptoGuard” erkennt unser Impfstoff auch Aktivitäten von Verschlüsselungstrojanern. Er schlägt immer dann an, wenn Dateien verändert werden sollen und wichtige Meta-Daten, wie z.B. die Eigenschaft ein Word-Dokument zu sein, verlieren. Um Sie vor der Verschlüsselung zu schützen, stoppt unser “Watchdog” den Prozess, der hierfür verantwortlich ist und spielt die zuvor angelegten und im Arbeitsspeicher gehaltenen Sicherheitskopien der Dateien auf Ihre Platte zurück. Anleitung>>

  1. Verwenden Sie unbedingt eine professionelle Anti-Viren-Software, auch auf einem Mac oder Smartphone!
  2. Schützen Sie Ihren Computer vor einer Infektion, indem sie das System immerup-to-date” halten! Spielen Sie zeitnah Anti-Viren- und Sicherheits-Patches ein.
  3. Halten Sie alle Programme auf dem Rechner aktuell z.B. automatisiert mit dem CSIS-Heimdal Security Agent
  4. Unerwünschte Werbung und diverse Scripte lassen sich sehr gut mit den Browser-Erweiterungen wie NoscriptAdblock vom System fernhalten.
  5. Arbeiten Sie immer noch am Computer mit Admin-Rechten? Ändern Sie die Berechtigungen beim täglichen Arbeiten auf ein Mindestmaß und richten Sie die Benutzerkontensteuerung (UAC) für ausführbare Programme ein.

Ist Ihr Computer mit dieser Malware infiziert, können Sie sich gerne in unserem kostenfreien Forum anmelden. Dort werden Experten das Problem “Schritt für Schritt” mit Ihnen beheben.

Bild: pixabay.com