Schadsoftware in Atomkraftwerk gefunden!

wp_akwIm Rahmen einer Revision wurde von Technikern des bayrischen Atomkraftwerk Gundremmingen ein Computervirus auf den Systemen des Kraftwerks entdeckt, der sich zur Aufgabe gemacht hat, das Kraftwerk mit dem Internet zu  verbinden.

Am Montag teilten Sprecher des Kraftwerks Gundremmingen mit, dass der Virus in nachgerüsteten Systemen des Bereichs Block B des Kraftwerks entdeckt wurde, die weniger mit den Steuerungs-Systemen der Anlage zu tun haben, als vielmehr zur Brennelemente-Lademaschine gehörten. Dieser Virus hatte zur Aufgabe vom Internet entkoppelte Systeme wieder mit dem Netz zu verbinden!

Laut eigenen Angaben des AKW – Gundremmingen hat es durch diesem Vorfall keinerlei Gefährdung für Mitarbeiter oder für die Bevölkerung bestanden.

Eine Regionale Initiative von Atomkraftgegnern fordern unter anderem Aufklärung darüber, wie lange die Schadsoftware unentdeckt auf dem System war.

GEZIELTE INFEKTION DES KRAFTWERKES?

Das AKW hat zusätzliche Vorkehrungen zur IT-Sicherheit getroffen und weitere Untersuchungen von RWE-Spezialisten eingeleitet. Zudem wurde die Aufsichtsbehörde und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik informiert. Laut br24.de soll es sich bei dieser Infektion weniger um einen gezielten Angriff von Cyberkriminellen handeln, als vielmehr um einen gewöhnlichen Schädling wie die auf Büro- und Privatrechnern zu finden sind!?

Bild: kkw-gundremmingen.de 

1 thought on “Schadsoftware in Atomkraftwerk gefunden!”

  1. Hallo,

    da wurde z.B. der 8 Jahre alte Conficker gefunden.
    “Computervirus auf den Systemen des Kraftwerks entdeckt, der sich zur Aufgabe gemacht hat, das Kraftwerk mit dem Internet zu verbinden.”

    Es handelt sich da um einen Computer-Wurm der über das Netz eine neue Version nachladen will.

    Installiert wird der Conficker automatisch auf ungepatchten Windowssystemen. So ab Win95 bis Vista funktioniert es. Bei Windows 7 ff. kann man den Wurm nur mit Klimmzügen installieren.

    “Laut eigenen Angaben des AKW – Gundremmingen hat es durch diesem Vorfall keinerlei Gefährdung für Mitarbeiter oder für die Bevölkerung bestanden.”

    Jo, das könnte stimmen.

    Aber bedenklich ist schon, wenn so ein Oldtimer gefunden wird.

    Tschau

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