Heute ist der “Ändere dein Passwort-Tag”

wp_passworttagAm heutigen Montag, den 1. Februar 2016 findet zum vierten Mal seit 2012 der “Ändere dein Passwort – Tag” statt. Der Technik-Blog Gizmodo begann 2012 mit dem ersten „Change You Password Day„, nachdem bei einem Datendiebstahl auf den amerikanischen Online-Schuhhändlers “Zappos.com”, viele Millionen Nutzerkonten zurückgesetzt werden mussten.

IT-Experten rufen Computernutzer weltweit auf, die Zugangsdaten zu ändern.

Experten stoßen immer wieder auf das Phänomen, dass User nicht nur „einfach zu merkende Kennwörter“ wählen, sondern diese auch für Kriminelle „einfach zu erraten“ sind und die vom Betreiber des Angebots ursprünglich gewünschte Barriere absurd werden lässt. Neben Tier-, Familien und Kosenamen fallen auch immer wieder Begriffe, wie „test“ oder „123456“ als Passwörter auf.

Verbannen Sie solche Kennwörter bitte aus Ihrem Repertoire.

Der heutige Tag soll alle Nutzer daran erinnern, dass es mal wieder Zeit wird, die Passwörter zu wechseln.

Es hat sich als gute Praxis erwiesen, den goldenen Mittelweg zwischen Nutzbarkeit und Sicherheit zu beschreiten:

Ein 42 stelliges Passwort ist zwar recht sicher, aber kaum zu merken. Ein 3 stelliges Passwort ist zwar recht gut zu merken, aber nicht besonders sicher. Nutzen Sie einen PW Manager wie Keepass, um lange Passwörter zu verwenden und Ihre Passwörter zu verwalten.

Tipp: Ändern Sie jetzt die Zugangsdaten zu allen Ihren Internetseiten wie Mail, Banking, Sozialen Netzen usw.

10 hilfreiche Tipps für die Erstellung von Passwörtern:

1. Tipp:
Nicht auf mehren Seiten das selbe Passwort benutzen
, minimieren Sie das Risiko um den Schaden klein zu halten, wenn das Passwort nach außen bekannt geworden ist.

2. Tipp:
Verwenden Sie keine Namen aus Familie, Heimatort oder Haustiere. Das sind wahre Klassiker und macht es den Kriminellen leicht.

3. Tipp:
Keine Begriffe aus Wörterbüchern verwenden. Hacker benutzen Programme, welche auf Listen von  Inhalten diverser Wörterbüchern zurück greifen.

Weitere Tipps

Top10 unsicherer Passwörter:

Diese „schlechten“ Passwörter bieten heutzutage keinen Schutz mehr vor Hackern, sie bilden in der Regel den Anfang jeder Passwortliste und sind in Sekunden geknackt.

1. 123456
2. Passwort
3. Schatz
4. Admin
5. Test
6. abc123
7. qwertz
8. hallo
9. qaywsx
10. 0000

YoutTube Video: Sichere Passwörter knacken:

Fazit:

Ein absolut sicheres Passwort wird es nicht geben, jeder Code lässt sich irgendwie knacken. Doch Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen und besonders die Länge des Passwortes, erschwert Cyberkriminellen die Arbeit. Zusätzlich ein regelmäßiger Wechsel der Passwörter tut sein übriges.

Leider ist es nicht ausgeschlossen, dass Online-Kriminelle evtl. mit Hilfe von Schadsoftware an Ihre Identität  gelangen!

 

  1. Überprüfen Sie Ihren Rechner mit unseren kostenfreien EU-Cleanern>>
  2. Schützen Sie Ihren Computer vor einer Infektion, indem sie das System immerup-to-date” halten! Spielen Sie zeitnah Anti-Viren- und Sicherheits-Patches ein. Seien Sie kritisch beim Öffnen von unbekannten E-Mails. Klicken Sie nicht auf integrierte Links, bzw. öffnen Sie niemals unbekannte Anhänge.
  3. Arbeiten Sie immer noch am Computer mit Admin-Rechten? Ändern Sie die Berechtigungen beim täglichen Arbeiten auf ein Mindestmaß und richten Sie die Benutzerkontensteuerung (UAC) für ausführbare Programme ein.
  4. Machen Sie regelmäßig Backups von ihren wichtigen Daten und bewahren Sie diese getrennt vom Rechner auf. Im Infektionsfall sollten Sie diese immer griffbereit haben. Lesen Sie dazu unseren Beitrag „Acronis True Image 2014 ermöglicht ein System-Backup in die Cloud„.
  5. Verwenden Sie unbedingt eine professionelle Anti-Viren-Software, auch auf einem Mac!

Wenn Sie nicht weiterkommen, melden Sie sich in unseren kostenfreien Forum an und erstellen dazu einen Beitrag. Die Experten helfen Ihnen “Schritt für Schritt” bei der Behebung des Problems. 

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