Kein Spam – Microsoft prüft Softwarelizenzen

Wenn Sie in den nächsten Tagen Post von Microsoft bekommen, bzw. schon erhalten haben, dann prüfen Sie diese bitte genau. Es könnten bei Unterlassung diverse Konsequenzen von Microsoft drohen!

Nach dem Microsoft bereits Anfang Dezember über 50.000 illegal erworbene Produktkeys gesperrt hat, geht der Konzern laut dem Wirtschaftsmagazin Bilanz nun einen Schritt weiter. Über 15.000 mittelständische Unternehmen wurden mittlerweile von dem Konzern angeschrieben und über beigelegten Fragebogen über die Nutzung, bzw. die eingesetzten Microsoft-Produkte in Ihrer Infrastruktur befragt.

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Bereits vor einigen Jahren beklagte sich Microsoft, dass durch Einsatz von Raubkopien, dem Konzern Milliarden Einnahmen verloren gehen würde. So werden eingesetzte Wirtschaftsprüfer die gemachten Angaben mit erworbenen Produkten-Lizenzen abgleichen. Dabei stellt Microsoft erstmal seine Kunden unter Generalverdacht und droht mit entsprechenden Konsequenzen. Hierbei verspricht sich der Konzern entgangene Einnahmen in Millionenhöhe.

Laut Hans-Joachim Popp,  vom “Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt” (DLR) bei CIO.de, nutzt Micro­soft hierbei sein Monopol bei Office und Windows und untergräbt dabei das über Jahre aufgebaute Vertrauen in die Konstanz von Verträgen und Preisen”.

Bild:freedigitalphotos.net 

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