Kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer

Wenn Sie immer noch den Internet Explorer unter Windows nutzen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht doch besser einen alternativen Browser wie Firefox, Chrome oder Opera einsetzen. Denn obwohl Microsoft bereits seit Mitte des Jahres von Sicherheitsexperten über eine bestehende kritische Sicherheitslücke (CVE-2014-8967) im Browser wußte, ist bis heute nichts passiert.

Betroffen sind vermutlich alle gängigen Windowsversionen mit integrierten Microsoft-Browsers von Version 8, 9, 10 und 11 und betrifft eine fehlerhafte Funktion im Celement. Im Prinzip reicht es schon wenn ein Nutzer mit dem Internet Explorer eine mit Schadcode präparierte Webseite besucht, bzw. infizierte Dateien öffnet. Dabei wird die Schwachstelle im Browser ausgenutzt und es lässt sich beliebiger Schad-Code für evtl. kriminelle Handlungen auf dem Rechner des Anwenders ausführen. Hierbei werden Szenarien von Manipulationen, Datendiebstahl bis zu kompletten Übernahme des Rechners ermöglicht.

Die kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer wird aktiv von Kriminellen ausgenutzt! Gespannt sind wir auf heutigen Microsoft-Patchday. Wird Microsoft im Zuge des Dezember-Rollout die genannte kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer stopfen? Wir von botfrei.de sind gespannt.

Schützen Sie das System und härten Sie den Browser jetzt gegen Manipulationen:

  • Sicherheitsstufe für die Internet-Zone auf “hoch” stellen, damit ActiveX Controls und Active Scripting grundsätzlich geblockt wird
  • Active Scripting in den Sicherheitszonen Internet und lokales Intranet deaktivieren
  • Weiterhin können Sie mit dem Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) das System härten

Sinnvolle Maßnahmen wie Sie den Rechner schützen können:

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