Fritzbox wieder im Fokus von Cyberkriminellen

Und wieder gibt es Probleme mit den Fritz!Box-Routern. So liegen AVM diverse Informationen vor, dass die im Februar bereits geschlossene Sicherheitslücke durch Cyberkriminelle wieder aktiv ausgenutzt wird. Augenscheinlich sind diesmal nur die Nutzer betroffen, die das Sicherheits-Update von Februar nicht eingespielt haben und auch nur Boxen, die über eine Telefoniefunktion (VOIP) verfügen und zudem den Port 443 für die Fernwartung geöffnet haben.

Vielen Nutzern von Fritz!Box-Routern ist es evtl. nicht so geläufig bzw. ignorieren vom Hersteller bereitgestellte Updates, aber Cyberkriminelle suchen ganz gezielt nach Geräten, deren Firmware veraltet ist und deren Kennwörter von ihren Benutzern noch nicht geändert wurden. In diesem Fall genügt oft schon der Besuch einer kompromittierten Webseite, um den Router dahinghend zu manipulieren, dass den Besitzern der Fritzbox durch missbräuchliche Telefonverbindungen ins Ausland immense Kosten entstehen.

Bildschirmfoto 2014-09-29 um 09.34.25

AVM – Update

AVM empfiehlt nachdrücklich die Sicherheitsupdates einzuspielen, um den Router mit einer aktuellen Softwareversion sicher zu betreiben.

Tipp vom botfrei-Team:

  1. Überprüfen Sie über unseren kostenfreien Online-Routercheck ob evtl. diverse Ports wie der 443 für die Fernwartung bei Ihrer Fritzbox geöffnet sind.
  2. Halten Sie grundsätzlich die Firmware der Fritzbox aktuell (bebilderte Anleitung>>)
  3. Deaktivieren Sie die Fernwartungsfunktion der Fritzbox
  4. Ändern Sie die Zugangsdaten zu Ihrem Fritz!Box-Router

1 thought on “Fritzbox wieder im Fokus von Cyberkriminellen”

  1. Hallo,
    schön das alle und auch die Hersteller permanent auf solche Sicherheitslücken hinweisen und auch gleich entsprechende Updates bereitstellen, aber als Kabelkunde mit einer FritzBox 6490 kann man schon mal gut 4 Monate einplanen bevor das Sicherheitsupdate vom Kabelanbieter auf die Box aufgespielt wird. Schade das man das nicht selbst erledigen kann..

    Gruß
    Jan

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