Anti-Bot CD v3.x goes USB

User:
“Wie erstelle ich einen bootbaren USB-Stick mit der neuen DE- Cleaner Rettungssystem CD 3.x. Ich vermute, mein Netbook ist mit Malware infiziert, ich würde gerne mein Netbook, das über kein CD /DVD-Laufwerk verfügt, mit der neuen Anti -Bot-CD 3.x überprüfen lassen.”

ABBZ:
Mit der neuen DE- Cleaner Rettungssystem CD 3.x ist es möglich direkt durch Download dieser DE-Cleaner-Rettungssystem Antibot3.6.exe auf dem Windowsbetriebssystem, einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen.

Workshop:
Wie erstelle ich einen bootfähigen USB-Stick auf meinem Windowssystem?

Bildschirmfoto 2013-09-24 um 16.05.47

Abb.1

Wie in Abb.1 zu sehen, laden Sie die DE-Cleaner-Rettungssystem Antibot3.6.exe herunter und starten das Programm mit einem Doppelklick.

Abb.2

 

Nach anschließender Windows-Sicherheitswarnung, werden Sie darüber informiert (bitte Ausführen klicken), dass alle vorhanden Daten auf dem USB-Stick, bei Installation der AntibotCD für den USB-Stick verloren gehen (Abb.3). Klicken Sie auf “Ja“.

Abb.3

Download (1)

Abb.4

Download (5)

In Abb.4 sehen Sie den Installationspfad der Datei und Sie können  den Laufwerksbuchstaben (in unserem Beispiel E:) ihres USB-Laufwerks wählen, beides wird in der Regel automatisch gesetzt und brauch nicht verändert werden. Anschließend drücken Sie auf “Write” und nach einer Sicherheitsfrage wird der USB-Stick beschrieben.

Abb.5

Download (4)

Abb.6

Download (5)

Abb.7

Download (6)

Nach wenigen Minuten sollte “Write Successful” erscheinen und somit wurde der USB-Stick erfolgreich erstellt (Abb.7).

Wie Sie den infizierten Rechner vom USB-Stick booten können, lesen Sie in folgenden Bericht “Wie boote ich vom USB-Stick?

Wie kann ich meinen Rechner vor weiteren Infektionen schützen bzw. diese beseitigen?

  • Um sich eine zweite Meinung (Second-Opinion-Scanner) zu holen, laden Sie den HitmanPro, Malwarebytes Anti-Malware Free oder unsere EU/DE-Cleaner herunter und überprüfen Sie damit das System.
  • Laden Sie nur Programme und Updates vom Hersteller oder offiziellen Downloadportalen herunter.
  • Halten Sie immer Ihr Betriebssystem aktuell und spielen alle Sicherheitspatches auf.
  • Installieren Sie eine professionelle AV-Software und achten Sie darauf, dass diese immer aktuell und im Hintergrund (als Guard) mitläuft.
  • Machen Sie bei unserem JAVA-Experiment mit und deinstallieren Sie JAVA.
  • Surfen Sie nicht mit einem administrativem Konto. Denn wenn Sie ohne Authentifizierung Programme installieren können, dann kann dies auch ein Schadprogramm.
  • Halten Sie Ihre Software aktuell: Hierbei hilft Ihnen z.B. CSIS Heimdal Security Agent.
  • Surfen Sie mit Mozilla’s FireFox? Dann greifen Sie auf die Browsererweiterungen wie Noscript, Adblock , WOT und  HitmanPro.Alert zurück.
  • Nutzen Sie die “Windows Systemwiederherstellung” und greifen Sie auf eine Imaging-Software zurück, beispielsweise Acronis. Beachten Sie hierbei, dass die Imageabbilder Ihre Passwörter und persönlichen Daten enthalten. Hier empfehlen wir den Einsatz von verschlüsselten Festplatten. Testen Sie das Einspielen der von Ihnen erstellten Systemabbilder (“images”) nach einem festen Zeitplan.
  • Öffnen Sie Dateien nur von vertrauenswürdigen Quellen und wenn Sie diese erwarten. Dies gilt für Datei-Anhänge aus E-Mails genauso, wie für Downloads aus dem World Wide Web. Meiden Sie Streaming-Platformen!

5 thoughts on “Anti-Bot CD v3.x goes USB”

  1. Kommentar von Mathias: Zum Thema (EFI-Partition) wird auf dem USB-Stick nicht gelöscht, es werden nur ca. 700MB angezeigt!

    Das Windows eigene Tool FDISK konnte das problem beheben -> siehe Link : http://markusschillinger.com/2012/06/18/efi-partition-loschen/

    Einfach:(USB-Stick muss am Rechner sein, er muss nicht im Arbeitsplatz erkannt sein, FDISK sieht ihn trozdem!)

    1. unter Start->Programme->Zubehör->Eingabeaufforderung einen Rechtsklick “Als Admin ausführen”
    2. direkt fdisk eintippen
    3. den Befehl list disk verwenden
    4. USB Stick auswählen mit z.B. select disk 4
    5. das Wort clean eingeben und mit Enter bestätigen
    6. Der Stick ist nun komplett blank das erkennt das System auch und versucht eine Formatierung-> abbrechen (wird nicht funktionieren)
    7. Unter Systemsteuerung->Verwaltung->Computerverwaltung->Datenträgerverwaltung den nun wieder formatierbaren Stick mit einem einfachen Volume versehen
    je nach Wunsch mit FAT32 oder NTFS Formatieren und man hat wieder seine alte Größe zurück.

  2. Und falls sich jemand fragt, was eins macht, wenn eins gerade nur ein Linux und kein funktionierendes Windows oder DVD-Brenner zur Hand hat:

    1. Die oben verlinkte Datei “DE-Cleaner-RettungsCDv3_5_usb.exe” herunterladen
    2. Die EXE-Datei mit 7zip auf der Kommandozeile entpacken
    2.1 ~$ 7z e DE-Cleaner-RettungsCDv3_5_1_usb.exe
    [Evlt. vorher installieren, unter Debian/Ubuntu z.B. mit “apt-get install p7zip”]
    3. Die nun entpackte Datei “AntiBot.iso” auf einen USB-Stick bügeln:
    3.1 ~$ sudo dd if=DE-Cleaner-RettungsCDv3_5_1_usb/AntiBot.iso of=/dev/sdX bs=4M;sync

    /dev/sdX muss dabei durch das korrekte USB-Gerät ersetzt werden, z.B. /dev/sdb. Herausfinden kann man das z.B. mit dem Befehl
    ~$ sudo ls -l /dev/disk/by-id/*usb*
    4. Etwas warten und fertig ist der bootbare USB-Stick

    [Ich vermute unter Mac OS X funktioniert das ganz ähnlich]

  3. Bei mir hat das Präparieren des USB-Sticks für die Version 3.7 geklappt, ebenso die Einstellungen im BIOS. 🙂

    Beim Booten aber erscheint zunächst der Text, der das Booten von Linux anzeigt, dann aber hängt es kurz bei DHCP mit einem kreisenden Strich … und dann bootes Windoofs. Was läuft da falsch? 🙁

    Werden hier die Beiträge wieder entfernt? 😕

Kommentare sind geschlossen.