Malware-Erkennung: SmartScreen hebt Internet Explorer an die Spitze!

Wie eine Studie belegt sind die Verfahren Microsoft SmartScreen und Google’s Download Protection äußerst effektiv. Die Spitzenreiter Internet Explorer (99,96 %) und Google Chrome (83,16 %) lassen damit die Konkurrenz Apple’s Safari (10,15 %), Firefox (9,92 %) und Opera (1,87 %) bei der Blockierung und Installation von Schadsoftware weit hinter sich.

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Google’s Safebrowsing, welches auch in Safari und Firefox eingesetzt wird, ist damit nicht mehr das Maß aller Dinge. Der Erfolg des Google Chrome’s liegt in der Ergänzung des Browsers um eine datei-basierte Reputations-Prüfung, die 73,16 % aller Malware-Downloads erkannte.

Google’s Safe Browsing ist nicht (mehr) Maß aller Dinge!

Das Ergebnis dieser Studie gleicht damit einem Faustschlag für alle Kritiker. Da sich SmartScreen hauptsächlich gegen “socially engineered malware” (Malware-Downloads, die in Social Engineering Angriffen, beworben werden) richtet, ist eine Implementierung SmartScreen’s in Skype nicht als Spionage zu werten, sondern nur zielführend und folgerichtig. Da Google’s Download Protection den selben Ansatz fährt, dürfte auch hier eine Implementation in andere Dienste bereits erfolgt sein.

Tipp: Mit der Initiative-S bietet der eco-Verband einen kostenfreien Monitoring-System für Webseiten-Betreiber an. Einmal registriert überprüfen unsere Systeme Ihre Internetpräsenz regelmäßig auf Schadcode-Befall und informieren Sie direkt; im Idealfalle noch bevor es zu einer Blockade Ihrer Webseite durch die oben beschriebenen Technologien kommt.

Fazit: Auch wenn es nicht die Aufgabe einer Browser- oder Instant Messager-Software ist, halten wir diesen Vorstoß Microsofts und Google für sehr wichtig. Wohingegen früher noch die Empfehlung lautete auf einen alternativen Browser wie Firefox oder Chrome zu setzen um sicher zu sein, lautet sie heute: Internet Explorer. Das Redmonder Software-Unternehmen setzt mit seiner SmartScreen-Technolgie eine neue Messlatte und bringt die Konkurrenz in Schwitzen. Respekt.

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3 thoughts on “Malware-Erkennung: SmartScreen hebt Internet Explorer an die Spitze!”

  1. Hätte nich erwartet den IE mal irgendwo vorne zu sehen. Beachtlich wie weit die beiden vorne liegen vor der Konkurrenz. Weiter so würde ich mal meinen

  2. Die Unabhängigkeit der Studie steht für mich etwas in Frage. Wenn man sich ansieht, was NSS Labs sonst so abliefert, könnte das genausogut direkt von Microsoft stammen.

    Auch ohne Studie ist aber offensichtlich, dass IE10 die meiste Schadsoftware blockiert. Das liegt ganz einfach daran, dass IE10 alle Downloads als gefährlich einstuft, die nach Microsoft-Definition “unbekannt” sind.

    Das bringt andererseits aber mit sich, dass IE10 auch legitime Downloads blockiert. Dafür reicht es z.B. schon, wenn ein Programm nur mäßig populär ist und der Autor keine Lust hat, mehrere hundert Euro pro Jahr für das geforderte EV-Zertifikat hinzublättern.

    Ein Benutzer, dem das wiederholt passiert, wird mit der Zeit gegen die Sicherheitsmeldung abstumpfen. Wenn dann irgendwann die echte Malware kommt, könnte er trotz Browser-Warnung darauf hereinfallen.

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