“Cracks und Keygens sind nicht gefährlich!” Oder doch?

Gefährliche Software oder harmlose Tools? In welchen Bereich sie einzuordnen sind wollen wir Ihnen in diesem Beitrag anhand eines Beispiels erklären.

Doch was sind Cracks und Keygen überhaupt? Bei Cracks handelt es sich um Programme mit deren Hilfe es möglich ist den Kopierschutz von Software zu entfernen oder zu umgehen. Früher wurde auch die auf diese Weise erzeugte Kopie als Crack bezeichnet. Ziel ist es dabei, die Software zeitlich unbegrenzt und kostenlos nutzen zu können. Verbreitet sind solche Cracks u.a. für beliebte Programme wie Computerspiele oder Betriebssysteme.

Eine Variante davon sind Key-Generatoren (kurz: Keygens, dt. Schlüssel-Generatoren). Ist der Algorithmus zur Generierung der Lizenschlüssel bekannt, können so Programme “freigeschalten” werden.

Der Einsatz solcher Tools ist natürlich rechtswidrig. Gleichzeitig gefährden Sie damit auch die Sicherheit Ihres Systems und Ihrer Daten, da häufig in dem Crack nicht nur die “gewünschte Funktion” vorhanden ist, sondern ein Schadprogramm frei Haus mitgeliefert wird.

Zu Testzwecken haben wir uns einen solchen frei im Internet verfügbaren Key-Generator einmal näher angeschaut.

 

Nach dem Starten des Programms haben wir unser System mit Malwarebytes gescannt und in der Tat wird der Schädling “Trojaner.Downloader” gefunden.

Im Normalfall würde dieser Trojan.Downloader vom Benutzer unentdeckt auf dem Rechner verbleiben  und dann anfangen weitere Schadprogramme nachzuladen und den Computer zu infizieren. Ihr Rechner wird so auf einfache Weise zu einem Zombie, der Spam-E-Mails verschickt oder Ihre Daten an Kriminelle weiterleitet.

Wir raten Ihnen daher vom Download und dem Ausführen von Programmen aus zweifelhaften Quellen dringend ab.

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21 thoughts on ““Cracks und Keygens sind nicht gefährlich!” Oder doch?”

  1. Warum stellt ihr einen solchen Beitrag hoch ohne das Programm zu analysieren ala reverse engineering?

    1. Hallo Conrad,

      wir wollen allgemein vor Cracks und Keygens warnen und aufklären und dafür wird zu diesem Zeitpunkt kein reverse engineering benötigt.

      MG,ABBZ

    2. Wäre für die Benutzergruppe, die wir ansprechen (wollen) “information overload”!

      Grüße,
      TK, ABBZ

  2. Yoar das kann man heraus lesen, doch dann solltet ihr die Heuristiks erklären 😉
    –> “.Downloader” im Namen sagt schon aus das er was nachläd… sollte nie ein Crack!
    –> “.Dropper” es wird etwas entpackt (Virus oder ein Patch für die ExE)

    Und was es halt noch gibt, daraus kann man ein bisschen schließen ob es eine falsch Meldung ist oder echt infectet, denn die meisten werden nunmal aufgrund der Patchinjections als Virus angezeigt … Das wäre für mich auch ganz interessant, welcher Heuristik was bedeutet…

    Vielen Dank dennoch für die Informationen!
    lg Conrad

    1. Das können wir gerne in einem weiteren Beitrag erklären, würde aber das Thema “Drive-by-Downloads” sprengen.

      Grüße,
      TK, ABBZ

  3. Gerne würde ich diese ganzen Antivirenmeldung mal aufgelistet haben, habe früher in einem Forum schon was gelesen darüber(aber da ging es eher um die Umgehung und Erkennung von Verschlüsselungen)

    Sehr Nett TK 😀

  4. … und dabei ist es kein Privileg von Keygeneratoren und Crackprogrammen, dass deren Installer mehr machen als angegeben, also bereits selbst Trojaner sind.

    Etliche Downloadseiten bieten u.a. OSS, Free- und Sahreware an, deren Installer umgeändert sind, und tatsächlich mehr installieren als angegeben.

    Hier bleibt allgemein zu fragen, wie vertrauenswürdig Installer sind. Installer dürfen alles, und lassen sich praktisch nicht kontrollieren.

    Gruß, adamsh

  5. Also die Info`s sind ja mal total Informationsfrei… Crack`s oder Keygen`s werden von vielen AV`s erkannt weil diese entsprechend Ihrem nutzen den Kopierschutz etc aushelbeln, dieses Verhalten ist ähnlich dem von Viren die Sicherheitsmechanismen abschalten. Damit schlägt oft die Heuristik an…zusätzlich werden diese Dateien von den Herstellern als Virus etc. eingestuft um Leute von der verwendung abzuschrecken. Bei vielen AV`s erkennbar weil in der Meldung sogar (Crack/Keygen) erscheint. Wer will schon das der Kopierschutz der eigenen Software durch sowas ausgeheblt wird und jeder sie gratis nutzen kann??? Ein Rest-Risiko besteht immer, besonders wenn man sich mit dem Thema nicht auskennt. Wenn man allerdings ein Thema durchleuchtet, sollte man dies auch richtig machen und die Hintergründe der AV-Meldungen mit nennen. Jeder Leser/Nutzer hier eines AV-Programms oder ähnlichem sollte wissen was die Meldungen zu bedeuten haben und somit hat dies nichts mit “Informations Overload” zu tun.

    So nun Kritik ende… 😀

    1. Hallo Devil676,

      ich glaube du redest das Thema gerade etwas schön. Was hat die Erkennung von solchen “Hilfsmitteln” mit der Softwareindustrie gemeinsam, richtig, gar nichts. Was hat ein AV-Hersteller davon, wenn er ein Programm zum illegalen Freischalten als Virus einstuft, nur um einem Softwarehersteller zu helfen? Richtig, gar nichts. Cracks oder ähnliche Programme haben größtenteils eine Funktion, die Sie zugegebenermaßen auch gut “erledigen”. Trotzdem bringen Sie große Gefahren mit sich, wie z.B. eine Mögliche Infektion und Kompromittierung des Systems.

      MG, ABBZ

  6. Hallo MG,

    Zitat “Was hat ein AV-Hersteller davon, wenn er ein Programm zum illegalen Freischalten als Virus einstuft, nur um einem Softwarehersteller zu helfen? Richtig, gar nichts. ”

    Da redest du dir aber deine Träume auch schön 😉 Oder glaubst du die AV Hersteller leben nur von Luft und Liebe? Die lassen sich die Virusmeldungen gut bezahlen.

    Ich glaube, dass Ansprache dieses Themas für den Laien sowieso überflüssig ist, da er mit den entsprechenden “Progrämmchen” eh nicht in Kontakt kommt, bzw. gar nicht weiß, dass so etwas existiert. Und der “Nichtlaie” lässt das Teil eben in einer virtuellen Umgebung laufen, um einen Key zu generieren 😉

    Ich denke – Thema erledigt ohne Nachweis über reverse engeneering.

    Gigi

    1. Hallo Gigi,

      Danke für deine Erleuchtung zu diesem Thema, leider wie auch im ersten Post haltlos und ohne Beitrag zum Thema. Und keiner wollte wissen, wie Du deine Cracks und Keygens ausführst.

      MG

    2. gigi betonte ihre manipulierende unwissenheit und nimmt so passiv bezug zum thema.
      Für den Fall dass Sie es immer noch nicht Begriffen haben, Gigis Kernaussage “Keygens und Cracks sind nicht gefährlich, solange man es richtig macht” korrigiert ihre falsche Aussage und weißt hierbei mehr kompetenz auf als sie in ihrem offensichtlich von einem dilettanten verfassten Artikel.

    3. Hallo nanana,

      stellen wir uns mal die Frage, was sind Keygens und Cracks? Sicherlich nicht der übliche Weg Software zu registrieren bzw. freizuschalten.

      Grüße,
      TB, ABBZ

  7. Leider gibt es manchmal fast keine andere Möglichkeit.
    Ich suche zum Beispiel eine Registrationsnummer für ein Programm aus dem Jahre 1996 CD-Cover V1.1a seinerzeit hat es 35 DM
    gekostet. Derzeit leider keine Möglichkeit diese noch zu erhalten.

    1. Hallo Karl,

      du solltest wissen, dass diese Programme zu 99% mit Viren behaftet/ verseucht sind und so die Ausmaße einer Infektion auf dem Rechners nicht kalkulierbar sind, es gibt noch die Möglichkeit, dass du dich mit dem Hersteller in Verbindung setzt.

      Grüße,
      TB, ABBZ

  8. Das einzige Problem liegt bei den Programmen die einen solchen Key oder Crack erzeugen. Lädt man sich zum vergleich einen normalen Crack in form einer .dll Datei runter ist das Infektionsrisiko sehr minimal. Weiterhin ist man nicht daran gebunden einen Key durch ein Programm zu erlangen. Es gibt viele Leute die Keys von Programmen/Spielen in Foren oder auf ihre Webseiten stellen.

    1. Hallo Marvin,

      ich weiss nicht, inwiefern der Einsatz einer Dir unbekannten DLL etwas anderes darstellt, als die .exe Datei eines Keygens aufzurufen. Du weisst ja nicht, welcher Programmcode in der DLL hinterlegt ist und der kann durchaus bösartig sein. Nur weil draufsteht “schaltet den Kopierschutz von XY aus” heisst das noch lange nicht, dass nicht auch “… und installiert Dir zusätzlich ne prima Krätze” drin ist.

      Grüße,
      MW, ABBZ

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  9. Totale Desinformation. Keygens als potentiell schadhaft einzustufen ist Unsinn. Auch so zu tun, als würde eine AV Meldung zwingend etwas bedeuten ist Unsinn.

    Das einzige was Keygens von anderer SW unterscheidet ist, dass der Hersteller anonym ist. Kommt der Keygen aber aus einer vertrauensvollen Quelle, fällt auch das weg.

    Keygens können genauso infiziert / nicht infiziert sein wie jede andere SW.

  10. Die Autoren/Mitglieder dieser Seite sind wirklich unglaublich inkompetent was dieses Thema angeht.
    *keinbeitragzumthemajajablabla

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