Spam-Aufkommen zum Jahresende

Der IT-Sicherheitsdiensleister Eleven berichtet in seinem jüngsten E-Mail-Security-Report, dass das Spam Aufkommen weltweit im November 2011 den höchsten Stand seit der Abschaltung des Botnets Rustock erreicht hat. Im Vergleich zu Oktober stieg das Spam-Volumen um 6,3% auf 90,2%.
Die meisten der unerwünschten Werbemails kommen aus Indien (11,6 Prozent), Brasilien (11,2 Prozent) und Vietnam (10,5 Prozent). Dass die Anteile der drei Länder mit dem höchsten Spam-Versand fast gleich sind, ist ein Indiz dafür, dass die Spammer die Verbreitung ihrer Mailings stärker verteilten, berichtet Eleven. Auf Platz vier der Versendeländer steht Indonesien mit 8,3 Prozent, gefolgt von Russland mit 6,9 Prozent.

Herkunftsländer für den E-Mail Spam im November 2011

Demnach entwickelt sich laut Eleven der Trend weiter, dass die führenden westlichen Industrieländer, die vor der Rustock-Abschaltung noch bei der Spam-Verbreitung eine wichtige Rolle spielten, weiter an Bedeutung verlieren. Die über viele Jahre dominierende USA lag im November mit 1,3% nur noch auf Platz 14. Für Deutschland stellten sich 0,6% heraus und so landete es nur noch auf Platz 30.

Angeführt wird der Spam-Versand von Schwellenländern in Asien (sechs der Top 10). Des Weiteren steigen die Anteile der osteuropäische Länder  (Russland, Ukraine, Rumänien) wieder, während der Anteil Südamerika außer Brasilien wieder sinkt.

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