Fake Banken und fake Escrow Webseiten
Wie funktionieren diese Fakes?
Fake Banken werden dazu genutzt, Forderungen eines Scammers zu unterstützen, der in einem Betrug jeglicher Art verwickelt ist. Hingegen beschreiben fake Escrow Webseiten, wie der Betrug ausgeübt wird. Beides zielt darauf ab, so viel Vertrauen vom potentiellen Opfer zu bekommen, dass es sich so von seinem Geld trennt.
Fake Banken sind oft Teil eines klassischen Vorkassenbetrugs oder 419er Betrug. Der Scammer gibt vor, Mitarbeiter bei der Bank zu sein, oder behauptet, eine riesige Summe Geld auf einem Konto für das Opfer bereit zu halten. Das Opfer wird gewöhnlich gebeten, den Banker zu kontaktieren, der dann Gebühren für Zertifikate, Verkaufsgebühren, offizielle Lizenzen usw. fordert.
Ein anderer, häufig vorkommender Betrug liegt darin, dem Opfer ein Konto mit einem Darlehen zu zeigen, das das Opfer übernehmen kann, wenn es eine Verwaltungsgebühr bezahlt.
Escrow Webseiten bieten sowohl dem Käufer, als auch dem Verkäufer eine Sicherheit für eine Transaktion. Ein legaler Esrow Seitenbetreiber wird die Zahlung vom Käufer annehmen und solange vor dem Verkäufer zurückhalten, bis der Käufer die Ware empfangen hat. Bei einer fake Escrow Seite wird der Betrüger entweder den Käufer oder Verkäufer betrügen. Wenn der Käufer das Opfer ist, schickt er das Geld an die fake Escrow Betreiber, empfängt aber keine Ware. Wenn es der Verkäufer ist, teilt ihm der fake Escrow Betreiber mit, dass das Geld empfangen wurde, so dass er die Ware dann verschickt, aber nie das Geld erhält.
Des Weiteren begehen Scammer kriminelle Verstöße, indem sie vorgeben eine Bank zu sein. Diese müssten in dem jeweiligen Land registriert sein, in dem sie wirtschaften. Die fake Banken sind allerdings nicht registriert.
Wie entdeckt man diese fakes?
Viele Fake Banken und Escrow Seiten ähneln sehr den echten Seiten, um sie überzeugender erscheinen zu lassen.
Jedoch gibt es Anzeichen dafür, dass sie fake sind. Zum Beispiel die Absender- E-Mail Adresse, die in der E-Mail verwandt wird, die Sie zu der Seite bringt oder auch die E-Mail Adresse, die auf der Seite selbst genutzt wird. Diese könnten von einem Freemail Anbieter sein.
Die am meisten genutzten sind Hotmail, Yahoo oder Mail.com. Es könnte aber auch sein, dass in der E-Mail Adresse die Domäne der gefakten Seite verwandt wird.
Echte Bank- und Escrow Seiten gebrauchen Secure Server Verbindungen (SSLs) um ihre Kunden zu schützen. Sie sollten also https:// oder shttp:// in der Adresszeile Ihres Browsers sehen. Fake Seiten haben keine SSL Verbindungen. Sie geben allerdings vor sicher zu sein, indem sie das Logo von SSL Verifikations-Firmen wie Verisign verwenden. Sie sollten dann bei Verisign prüfen, ob diese Seite gelistet ist.
Echte Banken müssen bei den Behörden des jeweiligen Landes registriert sein. Sie sollten das bei der entsprechenden Behörde überprüfen. Hier gibt es eine Liste der jeweiligen Behörden in den einzelnen Ländern.
Auch in Deutschland gibt es Anzeigen bzw. Auktionen, die dann zu Escrow-Seiten führen, so. zB. auf autoscout24.de oder auch auf immobilienscout24.de. Meist ist der Preis viel zu niedrig und der Verkäufer ist in Geldnot.
Seien Sie vorsichtig, wenn der Preis Ihnen zu niedrig erscheint und seien Sie skeptisch bei Vorkassenangebote.
Auch die Datenbank von aa419.org listet viele Geldwäsche- und Muliseiten:
http://db.aa419.org/fakebankslist.php
Haben Sie auch schon Erfahrungen mit gefakten Escrow-Seiten gemacht oder haben Sie Anregungen? Dann laden wir Sie herzlich in unser Forum ein.
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